Anzeige
Banner
Ein erhöhter Wert beim Messen des Blutdrucks.
Viele Menschen in Deutsch­land leiden unter Bluthoch­druck (arteri­elle Hyper­to­nie). Mit einer gesun­den Lebens­weise kann dem jedoch zumin­dest vorge­beugt werden.Bild: stevepb/Pixabay.com

Eine arteri­elle Hyper­to­nie liegt vor, wenn der Druck auf den Gefäßen dauer­haft erhöht ist und die Blutdruck­werte entspre­chend zu hoch sind. Die Werte gelten als normal, wenn der systo­li­sche Wert (der obere Wert) im Bereich bis 139 mmHg und der diasto­li­sche Wert (der untere Wert) im Bereich bis 85 mmHg liegt. Werte unter 120/80 mmHg gelten als optimal.

Ursachen f√ľr eine arteri¬≠elle Hyper¬≠to¬≠nie

In den meisten F√§llen liegt eine Bluthoch¬≠druck¬≠erkran¬≠kung als prim√§re Hyper¬≠to¬≠nie vor, das hei√üt es sind keine anderen Erkran¬≠kun¬≠gen als Ursache ausschlag¬≠ge¬≠bend. Bluthoch¬≠druck entsteht, wenn die Wechsel¬≠wir¬≠kun¬≠gen zwischen Organen, Blutge¬≠f√§¬≠√üen und Nerven¬≠sys¬≠tem nicht ausrei¬≠chend funktio¬≠nie¬≠ren. Bei etwa 10% der Betrof¬≠fe¬≠nen handelt es sich um eine sekun¬≠d√§re Hyper¬≠to¬≠nie, dann wird diese beispiels¬≠weise durch eine Veren¬≠gung der Nieren¬≠ar¬≠te¬≠rien oder eine Erkran¬≠kung der Schild¬≠dr√ľse hervor¬≠ge¬≠ru¬≠fen. In solch einem Fall geht oftmals eine Norma¬≠li¬≠sie¬≠rung der Blutdruck¬≠werte mit der Behand¬≠lung der Ursachen-Erkran¬≠kung einher. Generelle Ursachen sind zu wenig Bewegung, unaus¬≠ge¬≠wo¬≠gene Ern√§h¬≠rung, √úberge¬≠wicht oder Stress. Wenn der Fall eintritt, dass ein erh√∂h¬≠ter Blutdruck gemes¬≠sen wird und gleich¬≠zei¬≠tig sympto¬≠ma¬≠ti¬≠sche Beschwerden auftre¬≠ten, wie starke Schmer¬≠zen im Brust¬≠korb, Atmenot, Benom¬≠men¬≠heit oder ein Gef√ľhl von L√§hmung, dann sollte ein Notarzt alami¬≠ert werden, um eventu¬≠elle schwer¬≠wie¬≠gende Folgen verhin¬≠dern zu k√∂nnen.

Thera­pie­mög­lich­kei­ten

Um zu hohe Blutdruck­werte zu behan­deln oder gar vorzu­beu­gen gilt grund­sätz­lich: Gesund ernäh­ren und ausrei­chend bewegen. Auf diese Weise kann eine leichte Hyper­to­nie bereits gesenkt werden. Auch Betrof­fene mit einem sehr hohen Bluthoch­druck können auf diese Weise der Erkran­kung entge­gen wirken, auch wenn die Einnahme von Medika­men­ten wahrschein­lich nicht ausbleibt.

Wenn die Einnahme von Medika¬≠men¬≠ten n√∂tig ist, m√ľssen diese meist f√ľr den Rest des Lebens einge¬≠nom¬≠men werden. Denn der Blutdruck steigt wieder, sobald die Tablet¬≠ten abgesetzt werden. Bei einer schwe¬≠ren Hyper¬≠to¬≠nie sind in jedem Fall Medika¬≠mente notwen¬≠dig, w√§hrend bei einer mittle¬≠ren oder leich¬≠ten Hyper¬≠to¬≠nie zun√§chst mittels einer ges√ľn¬≠de¬≠ren Lebens¬≠form der Krank¬≠heit entge¬≠gen gewirkt werden kann. Zu den bekann¬≠tes¬≠ten Medika¬≠men¬≠ten geh√∂ren ACE-Hemmer und Betablo¬≠cker. Jedoch k√∂nnen unter Umst√§n¬≠den auch hier Neben¬≠wir¬≠kun¬≠gen auftre¬≠ten, wie Schwin¬≠del, Magen-Darm-Beschwer¬≠den, √úbelkeit oder Hautre¬≠ak¬≠tio¬≠nen.

Generell sollte man darauf achten, nur m√§√üig Alkohol sowie Kochsalz nur in gerin¬≠gen Ma√üen zu sich zu nehmen, auf das Rauchen zu verzich¬≠ten, sowie sich sport¬≠lich zu bet√§ti¬≠gen und f√ľr Entspan¬≠nungs- und Ruhepha¬≠sen im Alltag zu sorgen. Diese Ma√ünah¬≠men sollten idealer¬≠weise bereits pr√§ven¬≠tiv ergrif¬≠fen werden. Aber auch bei einer bereits vorhan¬≠de¬≠ner Hyper¬≠to¬≠nie kann so das Risiko f√ľr Folge¬≠er¬≠kran¬≠kun¬≠gen wie Schlag¬≠an¬≠fall oder Herzin¬≠farkt gesenkt werden.